Französische Marmor-Atmos-Kaminuhr M125
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Eine seltene Marmor- und vergoldete Pendeluhr aus dem frühen 19. Jahrhundert von Béchot à Paris. Das Marmorgehäuse des zweisäuligen Portikus ist mit konischen Säulen, fein geschnitzten Verzierungen und zahlreichen vergoldeten Montierungen versehen, darunter dekorative Applikationen, stilisierte Kapitelle und maschinell bearbeitete Kugelfüße. Die Uhr ist im 9-Stab-Gitterpendel aus Bimetall untergebracht, das eine gegossene vergoldete Pendelstange, eine Aufhängung über eine umgekehrte Messerkante und die Schnell-/Langsam-Einstellung in der Mitte aufweist. In der Mitte befindet sich ein Stahlzeiger, der den Grad der Kompensation anzeigt. Das versilberte Zifferblatt hat einen Mittelbereich mit konzentrischen Kreisen mit verschiedenen dekorativen Maschinenverzierungen, bemalten römischen Ziffern für die Stunden und ist signiert mit 'Béchot à Paris' sowie zwei außergewöhnlichen Stahlzeigern im Breguet-Stil. Das vierzehntägige Schlagwerk hat eine Spindel, die mit einem Stift an der Rückseite der vergoldeten Registrierhalterung in Eingriff tritt. Während die Uhr läuft, wird der Impuls an die Spindel geleitet und da der Stift unbeweglich ist, schwingt das Pendel mit der Uhr hin und her. Schwingende Pendeluhren erlangten im mittleren 18. Jahrhundert an Popularität und wurden bis Mitte des 19. Jahrhunderts hergestellt. Sie variierten sowohl in Größe als auch im Design und folgten wie der Rest der dekorativen Künste den aufkommenden Modetrends, wobei es sich hier um ein besonders raffiniertes Beispiel handelt.
Für weitere Informationen und ähnliche Beispiele siehe: Derek Roberts, 'Mystery, Novelty & Fantasy Clocks', Kapitel 12.
Basserman-Jordan / Von Bertele, 'Oude klokken', Seite 402 Bild 305.