Paire de pots-pourris d’époque Louis XVI

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Ein paar französische montierte Potpourris mit montierten japanischen Lackwerken Maki-e Schalen. Die Schalen sind mit den Öffnungen zueinander montiert, um gemeinsam einen Halter zu bilden. Die beiden Lackwerk-Komponenten werden durch ein durchbrochenes vergoldetes Bronzband voneinander getrennt, so dass die Düfte vom Duftgefäß aus im Raum verteilt werden können. An beiden Seiten entspringen von diesem Band die Griffe, die am Ansatz mit einem Widderkopf besetzt sind, von dem Girlanden über der unteren Lackwerkschale hängen. Das Lackwerk wird oben von einem durchbrochenen Deckel mit Kiefernzapfen gekrönt. Die Potpourris werden von einem hohen runden, nach unten breiter werdenden Fuß getragen, der auf einem quadratischen Sockel steht.

Potpourri
Potpourris waren seit dem 17. Jahrhundert in Frankreich bekannt und verbreiteten sich im Laufe des 18. Jahrhunderts in ganz Westeuropa. Ein Potpourri ist ein Duftgefäß, das mit duftenden getrockneten Blütenblättern und/oder Kräutern gefüllt wurde, die mit etwas Salz vermischt waren. Da der Inhalt hässlich wurde, hatte das Potpourri (verdorbener Topf) in der Regel einen Deckel. Die Düfte konnten durch die Löcher im Deckel oder die Öffnungen im Metallbeschlag des Topfrandes in den Raum gelangen. Solche Duftgefäße wurden reich verziert, um ein Blickfang auf dem Kaminsims zu sein. Die Wärme des Kamins trug dazu bei, dass sich die Düfte weiter im Raum verteilten.

Besonders beliebt waren die chinesischen oder japanischen luxuriösen Objekte mit bronzenen Monturen, von denen dieses Paar ein Beispiel ist. "Die Franzosen finden die orientalische Kultur wunderschön, aber sie fügen oft etwas hinzu", schrieb Jean Baptiste de Voyer, Marquis von Argenson, in seinen chinesischen Briefen um 1740. Das orientalische Porzellan und Lackwerk inspirierte die Pariser Marchand-Merciers, die bestrebt waren, ihre berühmte Klientel mit den neuesten Neuheiten wie montierten Objekten zu versorgen. Wenn die orientalische Ware in Europa eintraf, wurden die seltensten Stücke sofort bearbeitet und mit feuervergoldeter Bronze versehen. Diese Stücke waren der Gipfel der Mode in der zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts und wurden von Marchand-Merciers wie Lazare-Duvaux geliefert.
Origin and period
Salomon Stodel, ca. 1990 Privatsammlung Paulus van Pauwvliet, Amsterdam Privatsammlung Eugen Albert (1934 - 2024)
Name
Paire de pots-pourris d’époque Louis XVI
Categories
Vasen und Gefäße
Periods
18. Jahrhundert ca. 1780 Antik
Materials
pots en laque japonaise, bronze doré
Styles
Louis XVI
Measurements
Height: 25 cm
Reference
KOLA100642
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Standort Oirschot
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