Im 19. Jahrhundert wurde der Begriff "Bombay boxes" für verschiedene Gebrauchsgegenstände verwendet, wie zum Beispiel diese Nähbox, hergestellt in der Region um Bombay, heute Mumbai, an der Westküste Indiens.
Das Charakteristische an diesen Objekten war die Einlegearbeit namens Sadeli. Die Box wurde in Form eines geometrischen Mosaiks belegt, bestehend aus verschiedenen Holzarten, Metallen und Elfenbein, mit Rändern aus Ebenholz und Elfenbein.
Seit dem frühen 19. Jahrhundert gab es Werkstätten in Bombay, in denen solche Objekte hergestellt wurden.
Diese dekorativen Boxen wurden nach England und Westeuropa exportiert und waren auch auf internationalen Ausstellungen in Städten wie Wien, Paris und London zu sehen.
Literatur:
Amin Jaffer, Furniture from British India and Ceylon, a catalogue of the collectioneur in the Victoria and Albert Museum and the Peabody Essex Museum. London: Victoria and Albert Museum, 2001, pl. 147, S. 327.