Paar französische Empire Kandelaber, Retour d’Égypte
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Zwei dekorative französische Alabastervasen in vergoldeten Bronzefassungen. Die Vasen stehen auf einem quadratischen Sockel aus vergoldeter Bronze, auf dem der runde, mit einem Eierstab versehene Vasenfuß ruht. Darüber verjüngt sich der Fuß zur Unterseite des Alabasterkörpers hin, der in einem Kragen aus nach oben weisenden Palmettenblättern gefasst ist. Oberhalb der konvexen unteren Vasenhälfte wird der Alabaster durch einen gedrehten vergoldeten Bronzerand unterbrochen, über dem der obere Teil der Vase nach oben ausläuft. Ab der Unterseite des Vasenkörpers verläuft zu beiden Seiten der Vase ein Band aus vergoldeter Bronze, das vollständig mit einem feinen horizontalen Streifenmuster verziert ist und die Silhouette der Vase betont. Das Band verbreitert sich nach oben und endet in einer zierlichen Schleife, die zugleich die Halterung der Henkel formt, die wie eine anmutig gedrehte Schnur an der Vase hängen. Der obere Vasenrand ist mit einem breiten Knorrenrand geschmückt, auf dem die leicht nach innen gewölbten Coupe-Schalen ruhen.
Dieses Paar dekorativer Vasen lässt sich einer als Le Goût Grec bekannten Stilrichtung zuordnen. Auffallend sind die dem Klassizismus entlehnten architektonischen Details. Objekte im strengen Stil Ludwigs XVI. entstanden ab etwa 1755 als Reaktion auf die fließenden Rocaille- und Rokoko-Stile Ludwigs XV. Man nannte diesen Stil „goût grec“, obwohl die Stilmerkmale hauptsächlich von den damals noch jungen archäologischen Ausgrabungen in Pompeji und Herculaneum im Königreich Neapel abgeleitet waren. Deutlich wird dies an der Form der Alabastervasen, die der berühmten Medici-Vase nachempfunden sind.
Standort Oirschot
Niederlande