L02 Holländische Standuhr mit Planisphäre.
€ 89500 $ 104259 £ 77910 ¥ 16380290 DKK 668699 CHF 81284 NOK 1005846 CA$ 142394 HK$ 815023
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Eine seltene Marmor- und Ormolu-Schwingportikusuhr aus dem frühen 19. Jahrhundert von Béchot in Paris. Das marmorne zweisäulige Portikusgehäuse verfügt über konische Säulen, fein geschnitzte Verzierungen und zahlreiche Ormolu-Beschläge, darunter dekorative Applikationen, stilisierte Kapitelle und maschinell gedrehte Kugelfüße. Die Uhr ist im 9-stäbigen Gitterbi-Metallpendel untergebracht, das einen gegossenen Ormolu-Pendelkörper hat, über eine umgekehrte Messerkante aufgehängt ist und die Schnell-/Langsam-Einstellung in der Mitte hat. In der Mitte befindet sich ein schneidiger Zeiger, der den Grad der Kompensation anzeigt. Das versilberte Zifferblatt hat ein Zentrum aus konzentrischen Kreisen mit verschiedenen dekorativen Maschinendrehungen, bemalte römische Ziffern für die Stunden und ist signiert mit 'Béchot à Paris' und zwei außergewöhnlichen schneidigen Breguet-Stilzeigern. Das vierzehntägige Zeit- und Schlagwerk hat einen Sporn, der mit einem Stift auf der Rückseite des Ormolu-Registrierungsbügels in Eingriff steht. Wenn die Uhr läuft, wird der Impuls auf den Sporn gerichtet, und da der Stift unbeweglich ist, schwingt das Pendel mit der Uhr seitlich hin und her. Schwingende Pendeluhren hatten im mittleren 18. Jahrhundert an Popularität gewonnen und wurden bis Mitte des 19. Jahrhunderts hergestellt. Sie variierten sowohl in Größe als auch im Design und folgten wie der Rest der dekorativen Künste den aufkommenden Modetrends, wobei dies ein besonders raffiniertes Beispiel ist.
Für weitere Informationen und ähnliche Beispiele siehe: Derek Roberts, 'Mystery, Novelty & Fantasy Clocks', Kapitel 12.
Basserman-Jordan / Von Bertele, 'Oude klokken', Seite 402 Bild 305.