Ein Elfenbein-Dokumentenkästchen, Vizagapatam
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Im 16. Jahrhundert, 17. Jahrhundert und später wurden diese sogenannten "kunstdraaiwerkjes" aus Liebe zur Technik von adligen Personen und vielen Herrschern auf sehr raffinierten Drehbänken hergestellt. Es entstand eine Bewegung, die nicht nur aus Schriften/Büchern lernte, sondern auch praktisch tätig wurde, vom Kopfhandwerk zum Handwerk. Die hochentwickelte Technik dieser Drehbänke spricht die intellektuellen Fähigkeiten und die hochentwickelte manuelle Geschicklichkeit an. Es wurden Anleitungen und Lehrbücher verfasst. Es gab auch zahlreiche Zentren mit Familienbetrieben, in denen diese Dreharbeiten hergestellt wurden, zum Beispiel in Nürnberg, Dresden und Regensburg. Diese Drechselkunstwerke wurden oft als Geschenk überreicht und in sogenannten Kunstkammern und Kunstschranken ausgestellt, die voller Ausstellungsstücke und Kuriositäten waren.
Deutschland, 17. Jahrhundert.
Aus der Sammlung Mario Crijns, Oosterhout
Mit europäischem CITES-Zertifikat 23NL320102/20 23Nl320101/20
Museen:
Victoria & Albert Museum London,
Grünes Gewölbe Museum in Dresden,
Rosenborg Schloss in Kopenhagen,
Rijksmuseum in Amsterdam.
Literatur:
Kunstkammer George Lau, Gedrehte Kostbarkeiten, 2004, Teil IV. München.
Eugen Philippovich, Elfenbein, Verlag: Klinkhardt & Biermann, München, ISBN 3-7814-0167-7
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