Ein seltenes und kleines französisches Empire-Bronzekarussell-Uhr, ca. 1810.

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Für dekorative Wanduhren verwenden die Franzosen den Begriff 'cartel'. In der Louis XV. oder Rokoko-Periode zeichnen sich diese Uhren durch florale C- und S-Krümmungen aus. In der darauf folgenden Periode, der Louis XVI., sind es klassische Formen wie die 'Vase', 'Girlande' und 'Löwenmaske'. In der Empire-Periode sind diese Wanduhren viel seltener anzutreffen. Die meisten Cartels aus dieser Zeit sind rund und werden auch als 'Oeil du Boeuf' bezeichnet. Nur wenige haben diese streng elegante Schildform. Deshalb ist diese kleine Uhr nicht nur sehr attraktiv, sondern auch selten.

Das 8 cm emaillierte Zifferblatt hat römische Ziffern und arabische Ziffern für die Viertelstunden. Die gravierten und durchbrochenen Zeiger sind aus vergoldeter Messing.

Das typisch französische Pendelwerk wird von einem Federhaus angetrieben und hat eine Gangreserve von mindestens acht Tagen. Das bedeutet, dass die Uhr einmal pro Woche aufgezogen werden muss. Das Uhrwerk wird durch eine Ankerhemmung in Kombination mit einem an einem Faden hängenden Pendel reguliert. Da die Uhr nicht groß ist und kein Schlagwerk hat, könnte es gut sein, dass sie für die Schlafzimmer gedacht war. Die dafür vorgesehenen Cartels werden als 'cartel d'alcove' bezeichnet.

Das schildförmige Gehäuse ist aus patiniertem Bronze gefertigt und hat eine Aufhängeschlaufe. Der Rand ist mit einer vergoldeten bronzenen Perlenkante verziert und am Gehäuse selbst sind klassische Ornamente angebracht.

Name
Ein seltenes und kleines französisches Empire-Bronzekarussell-Uhr, ca. 1810.
Categories
Wanduhren
Origins
Frankreich
Measurements
Height: 21 cm, Width: 15 cm, Depth: 6 cm
Reference
GUDA500154
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Gegruendet im Jahr 1980
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Standort Amsterdam
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