Eine kleine österreichische grande sonnerie Reiseuhr, ca. 1850.
€ 4500 $ 5295 £ 3917 ¥ 842130 DKK 33630 CHF 4127 NOK 49352 CA$ 7232 HK$ 41463
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€ 45000 $ 52952 £ 39166 ¥ 8421300 DKK 336303 CHF 41274 NOK 493515 CA$ 72315 HK$ 414630
Das 8,5 cm emaillierte Zifferblatt hat römische Zahlen und ist in Gold signiert von Lesieur à Paris. Die schönen durchbrochenen und gravierten Zeiger sind feuervergoldet.
Das Uhrwerk wird von zwei Federhäusern angetrieben und hat eine Laufdauer von acht Tagen. Es wird durch Ankerhemmung in Kombination mit einem Pendel mit Seilaufhängung reguliert. Die Pendeluhr schlägt die Stunden und halben Stunden auf eine Glocke durch ein Schließrad. Die Rückplatine des Uhrwerks ist von Lesieur signiert.
Das Uhrwerk ist in einem feuervergoldeten bronzenen Gehäuse montiert, das wie ein zusammengebundener Baumwollball geformt ist. Dies liegt auf einer schön geformten Schubkarre, auf der auch ein Papagei sitzt. Die Schubkarre wird von einer patinierten und vergoldeten bronzenen Figur mit emaillierten Augen und einem Hut auf dem Kopf geschoben. Das Ganze steht auf einem sechseckigen Fuß mit langen Seiten. An den Seiten ein Ornament bestehend aus Anker, Seilen und einer Dreizack. Dieses Bild bezieht sich natürlich auf die Seefahrt. An der Vorderseite ein Ornament mit Füllhörnern, Eichenblatt, einem Paddel und einem Stab, das wahrscheinlich Überfluss und Wohlstand symbolisiert. Die Uhr steht auf acht gedrehten Beinen.
Lesieur ist als Pendler in der Vieille rue du Temple im Jahr 1806 und in der Rue de la Verrerie zwischen 1820 und 1850 registriert. Tardy, Dictionnaire des Horlogers Français, S. 411.
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