Eine französische Art Deco-Marmor-Reutter-Patent-Atmos-Uhr aus dem Jahr 1932.
€ 12500 $ 14561 £ 10881 ¥ 2287750 DKK 93394 CHF 11352 NOK 140481 CA$ 19888 HK$ 113830
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€ 15000 $ 17474 £ 13058 ¥ 2745300 DKK 112072 CHF 13623 NOK 168578 CA$ 23865 HK$ 136596
Im dritten Viertel des 18. Jahrhunderts entstand offensichtlich ein Bedarf an Uhren, die auf Reisen mitgenommen werden konnten. In dieser Zeit sehen wir verschiedene Arten von Reiseuhren wie die 'pendule d'officier' und die 'Capucine' entstehen. Da die Produktion noch gering war, sind die Uhren aus dieser Zeit oft individuell gestaltet. Neben den 'pendules d'officier' und frühen 'Capucines', die aufgestellt werden müssen, gab es auch Uhren, die aufgehängt werden konnten. Diese werden oft als Kutschenuhren bezeichnet, wobei man davon ausgeht, dass diese Uhren in einer Kutsche aufgehängt wurden. Das wäre durchaus möglich, aber es ist auch wahrscheinlich, dass diese Art von Uhren an einem Nagel oder Haken an der Wand aufgehängt wurde, wo man während der Reise verweilte. Wie auch immer, es handelt sich hier um eine seltene Reiseuhr, die dafür gemacht ist, unter anderem in einem Schlafzimmer aufgehängt zu werden. Die Uhr hat kein Schlagwerk, kann aber die Stunden und Viertelstunden mit Schlägen auf zwei Glocken anzeigen, damit man hören kann, wie spät es ist. Das war natürlich sehr praktisch in einer Zeit, in der man nicht einfach das Licht einschalten konnte. Darüber hinaus war das klare und funktionale Design nicht nur sehr praktisch während des Reisens in früheren Zeiten, sondern sorgt auch heute dafür, dass die Uhr in verschiedenen Interieurs gut zur Geltung kommt. Schließlich hat das Uhrwerk eine Gangreserve von acht Tagen, was die Benutzerfreundlichkeit enorm verbessert.
Das emaillierte Zifferblatt zeigt römische Zahlen für die Stunden und arabische Zahlen für die Fünfminutenanzeige. Das Zentrum ist signiert Meunier le Jeune A Paris. Die robusten, schön durchbrochenen Zeiger sind aus graviertem Messing gefertigt. Die Form der Zeiger und die Ausführung der Zahlen sind typisch für die Louis XVI-Periode.
Das runde Platine-Uhrwerk mit einer Gangreserve von acht Tagen wird durch ein Federhaus mit Snek und Kette angetrieben. Die Snek gleicht die entstehenden Kraftunterschiede beim Abwickeln der Feder aus. Die Uhr wird von einem frühen Zylinderwerk in Verbindung mit einer glatten Unruh mit Unruhspirale und Feinregulierung reguliert. Durch Ziehen an der Schnur wird ein Hilfsfederhaus aufgezogen, das die Viertelrepetition auf zwei Glocken schlagen lässt.
Das Uhrwerk ist in einem funktionalen, runden, feuervergoldeten Gehäuse montiert. Das Gehäuse selbst ist mit gravierten Linien verziert und wird von einem gegossenen Griff gekrönt. Die Rücktür ist mit Löchern versehen, um den Klang der Repetition durchzulassen. Die Uhr wird an einem Aufhängehaken aufgehängt.
Standort Amsterdam
Niederlande