Eine französische Art Deco-Marmor-Reutter-Patent-Atmos-Uhr aus dem Jahr 1932.
€ 12500 $ 14561 £ 10881 ¥ 2287750 DKK 93394 CHF 11352 NOK 140481 CA$ 19888 HK$ 113830
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€ 4500 $ 5242 £ 3917 ¥ 823590 DKK 33622 CHF 4087 NOK 50573 CA$ 7160 HK$ 40979
Im Habsburger Reich, Österreich-Ungarn, entwickelte sich eine eigene Uhrentradition, die ab der Mitte des 18. Jahrhunderts an Bedeutung gewann. Die Uhren sind in der Regel leicht gebaut, wobei die gute Funktion durch die sehr feine Verarbeitung erreicht wird. Viele Uhren sind auch mit einem Viertelstundenschlagwerk ausgestattet. Bei den Wiener Uhrmachern entstand im dritten Viertel des 18. Jahrhunderts, ähnlich wie bei den Franzosen, eine Produktion von Reiseuhren. Während die französische Produktion von Reiseuhren im zweiten Viertel des 19. Jahrhunderts einen enormen Aufschwung erlebte, blieb die Produktion von Wiener Reiseuhren relativ klein und eher auf den Luxusmarkt ausgerichtet. Diese kleine schöne Uhr ist außergewöhnlich aufgrund ihrer geringen Abmessungen und der schlichten Ausführung des Gehäuses ohne Verzierungen. Auch wenn es sich um eine kleine Uhr handelt, verfügt sie über Viertelstundenschlag, Repetition und einen Wecker. Die Uhr enthält auch noch das original Reiseetui, was nicht nur selten vorkommt, sondern auch sehr schön aussieht.
Das 6 cm breite versilberte Zifferblatt ist mit gravierten Blumenmustern verziert und hat römische Ziffern. Die eleganten Zeiger haben rautenförmige Spitzen und sind, wie der klare Wecker-Einstellzeiger, aus gebläutem Stahl gefertigt. Über der XII befindet sich eine Achse, mit der man durch den Aufziehschlüssel das Schlagwerk abstellen kann.
Das Uhrwerk mit einer Gangreserve von 30 Stunden wird von geschraubten Federhäusern angetrieben, von denen das mittlere für das Gangwerk ist. Dieses wird durch ein Zylinderhemmung in Verbindung mit einer glatten Unruh reguliert. Die beiden Federhäuser bei IX und III treiben das Grande Sonnerie Schlagwerk an. Dieses schlägt zuerst die Viertelstunden und dann die Stunden auf einer Glocke durch ein Säge-Schlagwerk. Durch Drücken des kleinen Knopfes auf dem Gehäuse wiederholt die Uhr das zuletzt geschlagene Viertelstunde und Stunde. Ein viertes Federhaus ist für den Wecker, der ebenfalls auf die Glocke schlägt.
Das rechteckige, vergoldete Messinggehäuse wird von einem gegossenen halbrunden Griff gekrönt. Vorder- und Rückseite sind mit Türen versehen. Der profilierte Fuß steht auf Kugelfüßen. Bei dieser schönen Uhr ist auch noch das Reiseetui enthalten.
Standort Amsterdam
Niederlande