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Das 17,5 cm breite gewölbte Messingzifferblatt hat einen gravierten versilberten Zahlenring mit römischen Ziffern und fünf-Minuten-Bögen. In den Ecken sind Rococo-Eckstücke platziert. Das mattierte Zentrum hat ein Fenster für die Datumsanzeige und eine vertiefte versilberte Signatur Smith & Son London. Im Bogen mit emaillierten Blumen befindet sich die Mondphase mit den Tagen des Mondzyklus. Die floral geformten und durchbrochenen Zeiger sind aus gebläutem Stahl und die gravierte Weckerscheibe ist aus versilbertem Messing.
Das Uhrwerk hat eine schön gravierte Rückplatine mit floralen Locken um eine Vase herum. Es wird von zwei Federhäusern mit Schnur und Säule angetrieben und hat eine Gangreserve von acht Tagen. Es hat ein Spindelgangwerk in Kombination mit einem Pendel. Die Uhr hat ein holländisches Schlagwerk mit Sägeanschlag, das abwechselnd auf eine große und eine kleine Glocke schlägt. Die zuletzt geschlagene Stunde wird wiederholt, wenn am Repetierseil gezogen wird. Das Uhrwerk hat auch einen Wecker, der durch ein zusätzliches Federhaus mit Zugaufzug aktiviert wird.
Das schwarz lackierte Holzgehäuse hat eine sogenannte ’true bell top’ Krone mit einem Messinggriff, vier dekorativen Knöpfen und einem Ornament. Das gesamte Gehäuse ist mit schönen klaren Profilleisten versehen. Die Vordertür hat ein mit Messing eingefasstes Glasteil und an den abgeschrägten Ecken gegossene Herme mit Blumenornamenten. Die Seiten sind mit schön floral durchbrochenen Lüftungsgittern versehen. Der profilierte Fuß hat einen Messingzierrand und steht auf Messingbeinen.
Vorher Teil der Vehmeyer-Sammlung. Diese Uhr ist abgebildet und beschrieben in; H.M. Vehmeyer, Uhren, ihre Herkunft und Entwicklung, Band II S. 684-685.
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