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3 years ago
Two very kind human beings. Thank you very much for showing your clocks to my child
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Gude & Meis Antique Clocks
Im letzten Viertel des 18. Jahrhunderts entstanden in Frankreich Uhren, bei denen das Gehäuse größtenteils weggelassen wurde und das Uhrwerk somit sichtbar war. Wahrscheinlich interessierte sich ein Teil der Kundschaft für Technik und fand den Anblick des Uhrwerks faszinierend. Es ist durchaus denkbar, dass dies auch mit dem Interesse an Wissenschaft und Technik zusammenhing, das in den höchsten Kreisen der Gesellschaft herrschte. Uhren ohne Gehäuse werden aus naheliegenden Gründen oft als „Skelettuhr“ bezeichnet. Diese Uhr gehört zu einer kleinen Gruppe von Skelettuhren, die im Grenzgebiet zwischen Frankreich und der Schweiz entstanden sind. Charakteristisch sind der schlüssellochförmige Rahmen und das sehr fein gearbeitete Räderwerk. Darüber hinaus hat diese schöne Uhr noch eine weitere Besonderheit. Das Schlagwerk wird mithilfe eines kleinen Federhauses betrieben, das von den Zahnrädern des Gehwerks aufgezogen wird. Dieses bemerkenswerte Merkmal kommt in dieser Tradition häufiger vor. Damit ist diese stilvolle, klare Uhr nicht nur schön, sondern auch für diejenigen interessant, die genauer hinsehen.
Der 17 cm große, emaillierte Ziffernring ist in eine Messinglünette eingefasst und mit arabischen Ziffern versehen. Die schönen Zeiger sind aus gebläutem Stahl gefertigt.
Das Uhrwerk besteht aus sehr fein gefertigten und vollendeten Rädern und hat eine Gangdauer von mindestens einem Monat. Es wird durch einen Stiftengang in Kombination mit einem Pendel reguliert. Die Uhr schlägt halbstündlich auf eine Glocke, gesteuert durch eine Schlussscheibe. Bemerkenswert ist, dass dieses Schlagwerk von einem kleinen gleitenden Federhaus angetrieben wird, das vom Gehwerk aufgezogen wird. Das Schlagwerk verfügt also tatsächlich über ein Remontoir.
Der Messingrahmen hat die Form eines Schlüssellochs und wird daher im englischsprachigen Raum mit dem Begriff „keyhole regulator“ bezeichnet. Der Rahmen steht auf einem ovalen Carrara-Marmorsockel mit flachen, runden Füßen.
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