Ein schöner kleiner französischer vergoldeter Messing-Reiseuhr, Lepine, um 1900.
€ 5800 $ 6842 £ 5056 ¥ 1088776 DKK 43346 CHF 5354 NOK 63899 CA$ 9355 HK$ 53582
Versand aus Niederlande
€ 7800 $ 9202 £ 6799 ¥ 1464216 DKK 58293 CHF 7200 NOK 85933 CA$ 12581 HK$ 72058
Das 5 cm breite emaillierte Zifferblatt hat römische Ziffern und ist signiert mit Le Roy & Fils 13-15 Palais-Royal Paris und 57 New Bond Street London. Darunter befindet sich der Hilfszeiger für die Weckereinstellung. Die gebläuten Stahlzeiger sind vom Typ 'spade'.
Das Uhrwerk wird von zwei Federhäusern angetrieben und hat eine Gangreserve von acht Tagen. Es wird durch eine Plattformankerhemmung in Kombination mit einer bimetallischen Unruh mit Stellschrauben reguliert. Die Uhr schlägt mittels Sägeglockenwerk 'die Gläser', wie sie während der Wachzeit in der Schifffahrt geschlagen werden. Dies ist sehr selten. Es handelt sich um eine Kombination aus Einzel- und Doppelschlägen, die jede halbe Stunde angezeigt werden. Eine Wache bestand aus acht halben Stunden, bei denen jede halbe Stunde eine Sanduhr umgedreht werden musste (das Glas). Durch das Läuten einer Glocke wurde angezeigt, welches Glas vergangen war. Nach acht halben Stunden oder vier Stunden beginnt die neue Wache und damit eine neue Serie von acht Gläsern. Schließlich verfügt die Uhr über einen Wecker, der durch Aufziehen eines Hilfsfederhauses aktiviert werden kann.
Das vergoldete Messinggehäuse mit seinen schönen Profilen wird auch als 'gorge case' bezeichnet. Bei Kennern und Händlern wird das etwas kleinere Format oft als 'dreiviertel' bezeichnet. Das Gehäuse wird von einem Griff gekrönt und hat ein schönes großes Glasfenster oben, durch das das Hemmungsrad gut sichtbar ist. An allen Seiten sind facettengeschliffene Glaspaneele montiert. Der profilierte Fuß steht auf flachen Füßen.
Related content